Fosters Open 09

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Was für spektakuläre Tricks, was für eine geile Party, was für ein tolles Wochenende beim 2. Tourstop der WWA, dem Foster`s Cup 2009.
Super Action auf dem Wasser, spannendes Head-to-Head Finale und einige Überraschungen ließen nichts zu wünschen übrig. 54 Fahrern kämpften in 5 Kategorien um die heiß begehrten Preisgelder. Bei bewölktem Himmel und immer wieder leichten Schauer, durften als erstes die Juniors am Samstag die Startfolge für das Finale ausfahren. Bei den Masters ging es dagegen schon richtig zur Sache, denn nur sechs durften im Finale um das Preisgeld einzusacken. Doch die Favoriten wie Harry Sedlmayr oder Jan Kerkhoven waren nicht zu stoppen und alles lies auf ein spannendes Finale hoffen.  
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Bei den Wakeskatern, ging es in drei Heats um den Einzug ins Semifinale. Das stark besetzte Starterfeld lies auf einen deluxes Shredden hoffen. Kevin Cobb (AUT) qualifizierte sich vor Kevin Calves (FRA) für einen Semifinalplatz. Ein ganz starker Moritz Thiele aus Berlin ließ Bertrand Oustrieres von der Crew aus Frankreich hinter sich und schickte sogar den neuen deutschen Meister Franz Lacherbauer ins LCQ. Andy Kolb und Marcel Tilwitz konnten sich ebenfalls direkt für das Semifinale qualifizieren. 


Bei den Pro Ladies ging es zwar nur um die Startfolge aber auch hier wurde sich nichts geschenkt. Whirlybird, S-blind und reichlich Spins zeigten Sie uns vom Start weg. Das International stark besetzte Feld konnte sich sehen lassen, und sie machten es richtig spannend.
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Schon bei der Quali war es deutlich, an diesem Wochenende müssen alle an Freddy von Osten vorbei. Mit Crowmobes, Switch Whirlybirds, massiven 313 und hohen 540 transfers setzte er die Messlatte ganz oben an und war jederzeit in der Lage noch einen drauf zu legen. Gerade die jungen wie  Felix Georgii, Nico von Lerchenfeld oder Patrick Schmidt dominierten den Foster`s Cup 2009 und zeigten reichlich neue Tricks in ihrem Repertoire. Da mussten sich die Niederländer wie Rocco van Straten oder Dirk Gideonse schon reichlich was einfallen lassen. Aber auch die „alten Hasen“ wie „P2“, Tom Richter und Daniel Wehmann konnten sich hier nicht nur auf ihre Erfahrung verlassen. 


Die Wakeskater durften noch am Samstag ihr LCQ austragen, hier wurde lange gerechnet bis die Ergebnisse feststanden. Dennis Knasiak von der Romboso Crew und Franz Lacherbauer von Treeknowledge bekamen hier noch einen Platz für die Semifinals die direkt im Anschluss stattfanden, ganz knapp scheiterte Stefan Rost von den Jibbentails. Punktgleich zogen die beiden Berliner Moritz Thiele und Franz Lacherbauer ins Finale am Sonntag ein, leider hatte es nicht mehr für die LCQ Sieger Dennis Knasiak und Marcel Tilwitz gereicht. Nach tollen Qualis war zu erwarten das in den Finals noch einmal richtig Vollgas gegeben wird, aber erstmal hieß es Vollgas geben auf der Party.


Allein die Party im Prinz Club war eine Reise nach Magdeburg wert. Nicht nur das Boris Dlugosch uns mit tollen Beats in einer tollen Location einheizte, sondern Carsten vom Cable Island sorgte noch für eine eigene Bar für die Riders und 40 Kisten Freibier im Club. Ich denke jeder weiß dass da kein Auge trocken bleibt.
   


Pünktlich zu den Finals am Sonntag kam die Sonne heraus. Bei den Juniors konnte sich Felix Schneider auf Platz eins, vor Nick Lewis und Frederik Froling schieben. Bei den Masters lieferten sich unsere niederländischen Freunde ein starkes Duell welches Jan Kerhoven verdient vor Rens Cosijn gewann, auf Platz drei landete Harry Sedlmayr.  

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Die erste Überraschung gab es bei den Wakeskatern, trotz eines frühen Sturzes von Betrand Oustries an der Funbox ließ er sich nicht aus der Ruhe bringen und flippte einfach voll aus mit Kickflip, Backsideflip, Frontflip und reichlich Spins und gewann das Finale vor Andy „Kolbinator“ Kolb, der einen tollen lauf ohne Sturz hinlegte. Dritter wurde ein ganz starker Moritz „Mumpitz“ Thiele aus Berlin, der das ganze Wochenende großartig gefahren ist.    


Bei den Frauen bestand nach einem Sturz leider keine Chance mehr für die Weltmeisterin 2006, Julia Bormann, doch auch die momentan überragende Maxine Sapulette verlor im Finale die Leine bei ihren sonst so sicheren Blind Judge. Dies nutzte Tor Young aus England und siegte bei diesem Tourstop vor Maxine. Den dritten Platz konnte sich Sophie Cordery aus England sichern. 


Bei den Open Men durfte P2 vorlegen und stürzte gleich bei einem 540 Transfer über das A-Frame, er zeigte durchaus noch einen tollen lauf mit Crowmobe, KGB und Switchmobe, doch Nico von Lerchenfeld ließ hier nicht beieindrucken, Transferte ebenfalls vom Start weg die Funbox to A-Frame, Wallride am Slider, Nosepress, Front-Blind, 313. P2 konnte nur noch zu sehen und auch ein werfen seines Boards Richtung Kicker änderte nichts daran das Nico von Lerchenfeld noch einen sauberen 900er hinstellte und P2 heraus katapultierte. Ganz große Leistung von einen noch ganz jungen Fahrer. Danach musste sein Kollege Felix Georgii gegen Daniel Wehmann ran, hier überzeugte Felix vor allem auf den Obstacles. Tom Richter lieferte einen sauberen Lauf ab, aber das reichte leider nicht für den von Lauf zu Lauf stärker werdenden Patrick Schmidt.  

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Rocco van Straten startete leider mit einem Sturz über den Kicker was natürlich nicht reicht um einen in Hochform fahrenden Freddy schlagen zu können.
 In Runde zwei kam es zu einem Duell der Allgäuer. Die zwei Styler Felix und Nico schenkten sich beide nichts, Felix konnte sich hier mit technisch anspruchsvolleren Inverts vor Nico durchsetzen. Für Patrick Schmidt war es dann leider auch vorbei als er gegen Freddy von Osten ran musste. 



Im Finale also Freddy gegen Felix, Norden gegen Süden. Felix stürzte bei seinem Lauf und Freddy hatte nun die Chance den Sack zu zumachen um sich den ersten Platz zu sichern. Mit dicken Transfers, Switch Whirly-five, Nickelodeon ließ er auch wirklich nichts anbrennen und sicherte sich ohne Sturz den ersten Platz. Als letzter Fahrer brauchte er nicht mehr los zulassen und zeigte dem Publikum zum Abschluss noch einen richtig dicken S-Mob five, bevor es für alle auf der Foster`s Island zur Siegerehrung ging.
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Bricht und Pics: Nick Skorwider 
ImmoCap Interest




Results Junior Men 
  1. Felix Schneider                       GER
  2. Nick Lewis                             GER
  3. Frederik Froling                       GER
  4. Philipp da Mota                       GER
  5. Philip Thiele                            GER
  6. Christopher Klein                     GER
 Masters Men 
  1. Jan Kerkhoven                        NED
  2. Rens Cosijn                            NED
  3. Harry Sedlmayr                       GER
  4. Chriss Koch                            GER
  5. Martin Aslan                           GER
  6. Stephan Flamm                       GER
 Women`s Professional 
  1. Tor Young                              UK
  2. Maxine Sapulette                     NED
  3. Sophie Cordery                        UK
  4. Julia Bormann                          GER
  5. Pauline Dyrschka                     GER
  6. Alexandra Gardiner                   UK
 Men`s Professional 
  1. Frederic von Osten                  GER
  2. Felix Georgii                            GER
  3. Nico von Lerchenfeld                GER
  4. Patrick Schmidt                       GER
  5. Peter-Pascal-Schmidt               GER
  1. Daniel Wehmann                      GER
  1. Tom Richter                            GER
  1. Rocco van Straten                   NED
 Professional Wakeskate 
  1. Bertrand Oustrieres                 FRANCE
  2. Andy Kolb                              GER   
  3. Moritz Thiele                          GER
  4. Kevin Calvez                          FRANCE
  5. Franz Lacherbauer                  GER               
  6. Kevin Cobb                            AUT


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