DM Wakeboard Boot goes Brandenburg!
Eine Deutsche Meisterschaft mit Happy End und anderen kleinen Überraschungen - anders kann man die diesjährige DM im Wakeboarden am Boot nicht beschreiben.
Brandenburg rocks!!! Das als erstes. Was die Organisatoren doch eher spontan auf die Beine gestellt hatten, nachdem Köln als Austragungsort ins Wasser fiel liess selbst den letzten Kritiker erstummen. Fette Location mit Chill-lounge, Zuschauertribüne, Fresstände zur Stärkung, gute Sanitäranlagen, Zeltplätzen sowie eine Videoleinwand und ein Livestream während der kompletten Veranstaltung mit unterschiedlichen Kameraeinstellungen direkt vom Boot, sowie von Land aus sprachen für eine perfekte Organisation.
Auch die Bootsstrecke war einwandfrei abgesteckt und es war wohl wirklich das erste Mal, dass keiner über den Bootsdriver meckern konnte, denn der konnte fahren - hell yeah! Es war Mr. Martin James, Profibootsfahrer aus England. Er zog dieses Jahr bereits die Elite der WM in Italien.

Einziges Manko, an dem die Brandenburger noch schrauben müssen war die Afterparty. Mucke war da, Alkohol war da.... Aber en paar Leude mehr hättens dann doch sein können. Dies ist ein unterschwelliger Appell an alle Rider die ihre Hinterteile nicht gen Osten bewegt haben und sich das doch wirklich fürs nächste Jahr überlegen sollten - es lohnt sich!
Zum eigentlichen Wettkampf:
Freitag Training. Samstag Qualifikation. Da gibt es eigentlich nichts Aufregendes zu berichten. Es sei erwähnt, dass es einige Unstimmigkeiten bei den Aufstellungen der Heats gegeben hat, so dass man sich darauf einigte im nächsten Jahr aufs gute alte Losverfahren zurückzugreifen und dem Schicksal die Entscheidungen zu lassen wer sich nun in welchem Heat gegenüber steht und battlen muss.
Nach all der Aufregung mussten die Rider einiges tun um sich im LCQ einen Finalplatz sichern zu können. Und nur wer die fettesten Läufe mit stylishster Composition hinlegte war gewappnet fürs Finale. Bei soviel Boardaction war sogar Petrus beeindruckt und klingelte den Sommer ein - für einen Tag lang. Flipflops, Sonnenbrand, stinkendes Neopren und Cubalibre - es roch nach Wakeboarden.

The Final Day: Mit dicken Köpfen und rauhen Rachen vom Vorabend machten sich die meisten Rider auf ins Finale. In der Junior-Klasse setzte sich Philipp Schramm klar durch. Allerdings rutscht er im nächsten Jahr in die OpenMen-Kategorie, sodass seine Gegner wieder hoffen können. Zweiter und Dritter wurden Moritz Thiele und Julian Hohn. Bei den Masters gab es die Überraschung des Jahres: Volker Schmidt, man erkennt ihn an einem immer-tragenden-Trockenanzug - selbst bei einer doch wirklich erträglichen Wassertemperatur. Wie auch immer...Style is bei ihm Hickhack... Oldschool ist angesagt..und old-school-like trat er seine Gegner gehörig vom Thron. Newschooler Sven Assmut und Dominik Lindemann reihten sich dennoch irgendwie sehr gerne hinter dem Urgestein auf Platz 2 und 3 ein.

Bei den Ladies war der erste Platz bereits an die amtierende Welmeisterin Siggi Bächler vergeben, die mit fetten Inverts und stylishen Grabs nicht einzuholen war. Ginger Pfennings lag in der Qualikifation noch knapp hinter Kerstin Kleinenbrands allerdings wendete sich das Blatt wiederum im Finale.

Als die Läufe der Königsklasse der Männer begannen, öffnete Petrus seine Himmelpforten um diesen spannenden Kampf der Giganten mit einem Platzregen ins rechte Bild zu rücken. Chris Müller fuhr einen sehr sauberen, unglaublich fetten Lauf sodass keiner mit den Judges hätte tauschen wollen als es darum ging diesen Run mit dem hochtechnischen Run von Conny Schrader vergleichen zu müssen. Sie entschieden sich: Conny Schrader wurde deutscher Meister.
Den dritten Platz sicherte sich Alex Neuwirth, der leider aufgrund der Altlasten des Vorabends nicht ganz das zeigen konnte, was seinen Möglichkeiten und seinem Talent entsprach. Next Year - new Chances!!!
Erstmal gratulieren wir allen Ridern und freuen uns über diese sehr gelungene deutsche Meisterschaft in Brandenburg!!!

Text: Kerstin Kleinenbrands
Pics: Stefan Scheunig
Junior Men Final
| Position | Name | Exe | Int | Com | Score | Nationality |
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| 1 | Philipp Schramm | 16.65 | 17.59 | 15.76 | 50.00 | Deutsch |
| 2 | Moritz Thiele | 09.66 | 09.35 | 07.22 | 26.22 | Deutsch |
| 3 | Julian Hohn | 08.99 | 08.80 | 07.33 | 25.11 | Deutsch |
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| 4 | Marcel Tilwitz | 05.88 | 05.57 | 04.66 | 16.11 | Deutsch |
Masters Men Final
| Position | Name | Exe | Int | Com | Score | Nationality |
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| 1 | Volker Schmidt | 15.65 | 14.70 | 15.54 | 45.89 | Deutsch |
| 2 | Dominik Lindemann | 14.76 | 14.70 | 13.43 | 42.89 | Deutsch |
| 3 | Sven Assmuth | 14.21 | 14.36 | 13.54 | 42.11 | Deutsch |
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| 4 | Manuel Riemer | 09.55 | 09.80 | 08.99 | 28.33 | Deutsch |
| 5 | Robert Schneider | 07.33 | 08.13 | 06.33 | 21.78 | Deutsch |
Open Division Ladies Final
| Position | Name | Exe | Int | Com | Score | Nationality |
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| 1 | Sigi Baechler | 15.65 | 15.59 | 13.54 | 44.78 | Deutsch |
| 2 | Ginger Pfennigs | 09.88 | 09.91 | 09.32 | 29.11 | Deutsch |
| 3 | Kertstin Kleinbrand | 07.99 | 07.57 | 07.66 | 23.22 | Deutsch |
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| 4 | Maria Schuettpeltz | 05.66 | 05.57 | 05.55 | 16.78 | Deutsch |
| 5 | Jana Romeike | 04.77 | 04.56 | 04.11 | 13.44 | Deutsch |
| 6 | Nevena Schoeneberg | 01.78 | 01.78 | 01.55 | 05.11 | Deutsch |
Open Division Men Final
| Position | Name | Exe | Int | Com | Score | Nationality |
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| 1 | Conny Schrader | 21.42 | 21.49 | 19.65 | 62.56 | Deutsch |
| 2 | Christian Mueller | 18.32 | 18.70 | 15.32 | 52.34 | Deutsch |
| 3 | Alex Neuwirth | 14.87 | 14.36 | 12.88 | 42.11 | Deutsch |
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| 4 | Joey Zimmermann | 14.43 | 13.69 | 12.54 | 40.67 | Deutsch |
| 5 | Philip Thiele | 12.32 | 13.47 | 11.66 | 37.45 | Deutsch |








